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Diskussion
einiger Grundfragen zum Einsatz von Multimedia in der Umweltbildung
(unsortiert und fragmentarisch ...)
Immer wieder wird in Seminaren
zum Einsatz von Multimedia die Frage des Verhältnisses von Wirklichkeit
und abgebildeter Wirklichkeit oder virtuellen Wirklichkeiten thematisiert.
Wer Multimedia in der Bildung einsetzt, muß sich mit diesen Fragen
auseinandersetzen. Einige Quellen sollen dabei helfen.
Zur These vom Verschwinden
der Wirklichkeit:
- Clifford Stoll hat in einem
Spiegelartikel den Einsatz von Computern in der Bildung als problematisch
bezeichnet.
- Zur Position von Hartmut
von Hentig ("Das Verschwinden der Wirklichkeit")
- Zu Prof. Franz Josef Röll
Multimedia in der Umweltbildung:
Zur Didaktik:
Zu Überlegen:
- Muss man nicht trennen zwischen
Produktion von Multimedia als pädagogisches Projekt mit Kindern
und Jugendlichen und der Rezeption fertiger Multimediaprodukte durch
Kinder und Jugendliche?
- Was ist Wirklichkeit? Ist
nicht Virtualität mittlerweile Bestandteil von Wirklichkeit? Kann
Wirklichkeit überhaupt erkannt werden?
- Dazu Ansätze des Konstruktivismus,
Studientexte (eine Auswahl):
- Ansätze aus der
Kulturhistorischen Schule der sowjetischen Psychologie, der Kritischen
Psychologie und der Tätigkeitstheorie
Zur Aufhellung des Zusammenhanges zwischen Wahrnehmung, Erkenntnis und
Aneignung von Wirklichkeit durch lernende Menschen, aber auch zum Zusammenhang
zwischen Aneignung, Sprache und Denktätigkeit wurden in der sowjetischen
Pschychologie wichtige Arbeiten veröffentlicht. Wichtiges Element
war die Tätigkeitstheorie, die in den Arbeiten zur Kritischen Psychologie
in den siebziger Jahren aufgegriffen wurde. Alle diese Arbeiten sind
als interessante Quelle zu sehen für einen praktischen Ansatz der
Umweltbildung, der Multimedia, Internet, Kunst und Naturwissenschaften
mit den Vorstellungen der Gestaltung unserer Welt durch alle Menschen
zu verbinden sucht.
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